Wie alles begann....
Nala kam im Dezember 2003 zu uns. Sie wartete im Tierheim Oekoven auf neue Besitzer, schon ein halbes Jahr ohne Interessenten zu haben. Eigentlich waren wir uns alle ziemlich einig, dass es kein sog. Anlage-Hund sein sollte, vor allem kein Rottweiler. Nunja.... meistens kommt es anders und zweitens als man denkt;-) Nala hat uns ziemlich schnell um den Finger gewickelt.
Ihre Vergangenheit ist leider nur bruchstückhaft bekannt. Sie wurde vom Ordnungsamt von ihrem Vorbesitzer eingezogen und ins Tierheim gebracht worden. Er konnte die Auflagen nach dem Landeshundegesetz nicht erfüllen. In NRW muß man dafür ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Ausserdem muß man einen Sachkundenachweis ablegen und den Hund Haftpflicht versichern. Anscheinend war es ein Junkie. Sie lebte aber nur kurze Zeit dort, bevor sie ins Tierheim kam. Davor muß wohl auch mit ihr gezüchtet worden sein. Zumindest vermutete das der Tierheim-Tierarzt, als er sie kastriert hat. Ihr Geburtsdatum wird zwischen 1998 und 2000 geschätzt.

Nach 3 Wochen täglichem Spazierengehen war uns klar, dass Nala "unser" Hund ist. Ich habe beim Ordnungsamt Bedburg die Haltergenehmigung beantragt und am 18.12.2003 ist Nala endlich bei uns eingezogen. Die Tierheim-Mitarbeiter brachten sie zu uns nach Hause und Nala hat sich sofort wohlgefühlt und alles in Beschlag genommen. Im Januar 2004 haben wir dann auch sofort den Wesenstest zur Maulkorb- und Leinenbefreiung bei Paul Probst in Köln bestanden.
Paul hat uns allerdings klar gemacht, dass Nala ein Hund ist, der arbeiten will. Nach langer Suche und über verschiedene Umwege sind Nala und ich beim Obedience gelandet. Auf einem Schäferhundplatz in Köln haben wir ein Video von Birgit Funk mit ihren Bobtails Arrow und Peppers gesehen. Da war klar: Das will ich auch machen! Da Obedience in Deutschland noch nicht so bekannt ist, dauerte die Vereinssuche ein wenig. Aber wir sind fündig geworden und mittlerweile ist Obedience auch schon mehr verbreitet.
Die Hundesitter
Da Frauchen ja leider das Hundefutter verdienen muss, haben Nala und Finn so etwas ;-) Meine Eltern! Ohne sie könnte ich keinen Hund halten. Wenn ich tagsüber arbeiten bin, sind sie da, spielen im Garten oder gehen auch mal Gassi. Meistens aber verschläft Nala den Tag oben in meiner Wohnung auf meiner Couch oder in meinem Bett. Man muss ja fit sein, wenn Frauchen von der Arbeit kommt.
Finn dagegen ist lieber den ganzen Tag unterwegs in Garten und Hof. Still liegen ist nicht so seine Stärke.